Partner der Industrie

Die Theo-Lorch-Werkstätten sind ein mittelständisches Unternehmen, das namhaften Kunden aus der Industrie Erfolg versprechende Komponenten bietet: Zuverlässigkeit, Termintreue, Qualität.

Gemeinderatssitzung in Großbottwar

Vorstellung der Pläne für den 4. Standort
Der schöne Rathausbau in Großbottwar

Der schöne Rathausbau in Großbottwar

Auf dem Marktplatz von Großbottwar war die Leinwand aufgebaut und bereit, das Vorrundenspiel Südafrika gegen Uruguay zu übertragen. Die Fußballweltmeisterschaft war aber nicht der Grund, weshalb sich der stellvertretende Geschäftsführer und Verwaltungsleiter der Theo-Lorch-Werkstätten, Joachim Knoll, am 16. Juni nach Großbottwar aufgemacht hatte. Sein Ziel war vielmehr das pittoreske Rennaissance-Rathaus in der Stadt an der Bottwar. Der Gemeinderat sollte aus erster Hand informiert werden, was die Theo-Lorch-Werkstätten in ihrer Stadt planen.

Der Bürgermeister Ralf Zimmermann empfing den Verwaltungsleiter äußerst freundlich und hatte die Vorstellung der Theo-Lorch-Werkstätten auch gleich ganz oben auf die Tagesordnung gesetzt. Mit einer Präsentation erklärte Joachim Knoll den aufmerksamen Zuhörern dann zunächst, wer die Theo-Lorch-Werkstätten sind, um dann anschließend die Baupläne und das Konzept für den neuen Standort vorzustellen: Sobald die Kostenzusage erteilt ist, soll das Gebäude, das sich derzeit noch auf dem Gelände befindet, abgerissen werden und einem Neubau weichen. Die neue Werkstatt ist für Arbeitsplätze für 60 Menschen mit Behinderung ausgelegt und soll ganz in der Tradition der Theo-Lorch-Werkstätten ein helles, freundliches Gebäude werden, das selbstverständlich barrierefrei ist.

"Ein gelungenes Projekt"

Anschließend hatten die Gemeinderäte die Möglichkeit, Fragen zu dem Projekt zu stellen. Zunächst ergriff Bürgermeister Zimmermann nochmals das Wort: "es freut mich persönlich, dass Sie sich hier so wohl fühlen, dass Sie hier auch bauen möchten." Weiter bezeichnete Zimmermann das Bauvorhaben als "gelungenes Projekt." Annegret Ebinger, Gemeinderätin für die CDU, wollte von Joachim Knoll wissen, ob die Beschäftigten dann alle bei ihren Eltern oder Angehörigen zu Hause wohnen würden. Auf Knolls Antwort "teils, teils" hakte sie dann nach, ob auch Wohnungen geplant seien, entweder Neubau oder Anmietungen. Hier verwies der stellvertretende Geschäftsführer darauf, dass die Theo-Lorch-Werkstätten ausschließlich Arbeitsplätze anbieten, dass aber eine Kooperation mit der Karlshöhe angedacht ist, die dann als Wohnheimträger den Wohnraum anbieten würde.

Doris Daniel von der SPD-Fraktion merkte an, "ich begrüße es sehr, dass Sie hier bauen wollen", wollte aber im gleichen Atemzug wissen "ist die Gegend denn barrierefrei genug?" "Als Großbottwarer kenne ich die Gegend gut und kann Ihnen versichern, dass die Entscheidung für diesen Standort gefallen ist, weil es 1. eine Bushaltestelle in unmittelbarer Nähe gibt, 2. man schnell ins Grüne kommt und 3. durch einen Lebensmittelmarkt in der Nähe das Einkaufen schnell möglich ist, somit ist das Gelände bestens für uns geeignet", konnte Knoll die Bedenken rasch zerstreuen.

Damit war die Vorstellung bereits abgeschlossen und Joachim Knoll konnte die Sitzung mit der Versicherung verlassen, dass alle Gemeinderäte dem Projekt äußerst positiv gegenüber stehen und sich auf den neuen Standort heute schon freuen. Sofern die Planungen weiterhin im Zeitrahmen bleiben, können die Theo-Lorch-Werkstätten 2012 die Verwaltungsspitze und die Gemeinderäte von Großbottwar zur Einweihung des neuen Standortes ebenso freundlich empfangen, wie diese den Verwaltungsleiter Joachim Knoll im Rathaus begrüßt haben.

Ach ja, nur für die Statistik: Gastgeber Südafrika hat an diesem Abend 0:3 gegen Uruguay verloren.
In Großbottwar gab es dagegen nur Gewinner.