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"Das wird meine Lieblingsveranstaltung"

So eine Aussage kann eigentlich nur eines bedeuten: es wurde wieder 25-Jahr-Jubiläum gefeiert.

Genau so war es. Jedes Jahr Anfang November macht sich beim einen oder der anderen schon Nervosität breit. Irgendwie scheint es dann in der Werkstatt zu vibrieren. Besonders groß war die Nervosität dieses Jahr bei Karin Ziegler. Als Elternzeitvertretung im Sekretariat der Geschäftsführung, war sie dieses Jahr zum ersten Mal für die Organisation der Jubiläumsfeier verantwortlich. Da will man natürlich, dass alles besonders gut klappt. Als es dann endlich soweit war und die Beschäftigten von allen Standorten zum Württemberger Hof kamen, um dort ihr Dienstjubiläum zu feiern, da erreichte die Nervosität – nicht nur bei Karin Ziegler – ihren Höhepunkt. 
25 Jahre arbeiten für die Theo-Lorch-Werkstätten, das ist schon aufregend. Da hat man bereits einiges mitgemacht. Geschäftsführer Dietrich Vonhoff hat es in seiner Begrüßungsrede genau vorgerechnet: "179 856 000 Sekunden Arbeitszeit sind das bisher für jeden Einzelnen" – gut, die Pausen muss man noch abziehen, aber man ist ja trotzdem in der Firma. Und in diesen 179 856 000 Sekunden ist viel passiert. Neue Gebäude wurden gebaut, eröffnet und bezogen. Neue Geschäftsfelder wurden aufgemacht, andere vielleicht aufgegeben. Ein neuer Namen wurde für die Werkstatt eingeführt und unzählige Feste gefeiert. Der eine oder andere hat Freunde gefunden oder auch Leute kennen gelernt, die man nicht so nett findet. Vor allem haben die Geehrten aber eines gemacht: viel gearbeitet. Und dafür hat jeder Einzelne eine schöne Urkunde im silbernen Rahmen, Blumen und eine Laudatio vom Geschäftsführer verdient. 

Da kommen ungeahnte Talente ans Licht: der eine schreibt gerne Geschichten und hat schon einmal ein Buch veröffentlicht. Der andere spielt Theater und führt seine Kollegen gerne mal an der Nase herum. Viele haben auch eine sehr soziale Ader und kümmern sich um Kollegen und Kolleginnen, die vielleicht mehr Unterstützung brauchen. Auch die Gruppenleitungen haben es oft sehr gut mit den Beschäftigten: eine Gruppenleiterin bekommt sogar jeden Morgen den Kaffee serviert [das war der Moment, in dem die Öffentlichkeitsarbeit die Abteilung wechseln wollte]. So unterschiedlich und einzigartig jeder auch ist, eines hatten alle Jubilare gemeinsam: sie haben sich für diesen besonderen Anlass in Schale geworfen. Mit Jackett und Krawatte, mit Chiffonblusen, die extra für diesen Tag hervorgeholt wurden, sahen alle sehr festlich aus, passend zum feierlichen Rahmen. Und noch eines ist immer gleich: jeder Geehrte der vorne steht, wird von den Kolleginnen und Kollegen aus allen Standorten bejubelt und gefeiert.
Die feierliche Stimmung legt sich aber schnell, sobald das Essen serviert wird. Neben dem Klassiker SchniPoSa [Schnitzel mit Pommes und Salat – meistens ohne Sa, weil zu gesund] gab es diese Jahr auch Mutige die sich an Gänsekeule und Rostbraten wagten. Und keiner wurde enttäuscht. So lecker sich die Gerichte auf der Karte lasen, so gut schmeckten sie dann auch in echt. Inklusive Nachtisch wie Heiße Liebe oder Eiskaffee.

Viel zu schnell war dann auch schon wieder alles vorbei. Was sehr schade ist, weil bei dieser Veranstaltung die Stimmung immer ganz besonders ist. Alle freuen sich und sind entspannt. Man kommt auch mal außerhalb der Firma dazu, sich miteinander zu unterhalten. Man sieht Kollegen wieder, die an andere Standorte gewechselt sind. Man erfährt viel Neues und nimmt manchmal auch Ideen mit. Darum ist klar, weshalb Karin Ziegler am Ende für sich entschieden hat "das wird meine Lieblingsveranstaltung." Alle anderen stimmen da uneingeschränkt  zu. 
P.S. Die anderen Ehrungen zu 10, 20, 30 und 40 Jahren finden traditionell im Rahmen der Weihnachtsfeiern oder beim Adventssingen statt. Die waren aber noch in vollem Gange, als dieser Newsletter entstand. Daher gibt es nur vom 25-Jahr-Jubiläum Bilder.