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Eine Erfolgsgeschichte

Eine Erfolgsgeschichte: Seit Mai 2016 ist Frau Februniya Üzel in einem Café tätig – an einem „betriebsintegrierten“ Außenarbeitsplatz

Als soziale Einrichtung für Menschen mit Behinderung möchten wir unsere Beschäftigten in den normalen Arbeitsalltag integrieren. Dafür bieten wir ihnen Tätigkeiten in verschiedenen Arbeitsbereichen an – innerhalb, aber auch außerhalb unserer Werkstätten.

Frau Februniya Üzel kennt beides. Schon während ihrer Zeit im Berufsbildungsbereich wünschte sie sich, außerhalb der Werkstatt zu arbeiten. Nach einer kurzen Übergangszeit in der Gruppe 138 und Gruppe 135 ging dieser Wunsch in Erfüllung. Im Juli 2011 konnte Frau Üzel an einem so genannten betriebsintegrierten Arbeitsplatz beginnen: im Pflegeheim Kleeblatt Kleinsachsenheim. Dort war sie überwiegend für Arbeiten in der Spülküche zuständig.

An drei Tagen in der Woche arbeitete Frau Üzel im Kleeblatt, an zwei Tagen war sie weiterhin in unserer Werkstatt beschäftigt. Ihr großer Wunsch, immer an fünf Tagen die Woche außerhalb der Werkstatt zu arbeiten, erfüllte sich im Januar 2016. Damals absolvierte Frau Üzel ein Praktikum im Robert-Breuning-Stift in Besigheim, wo sie für die Bewirtung im hauseigenen Café zuständig ist. Im Mai 2016 wurde daraus ein fester „betriebsintegrierter“ Arbeitsplatz für zwei Tage die Woche.

Mit viel Einsatz arbeitet Frau Üzel nun an zwei verschiedenen Arbeitsplätzen und erfüllt dabei unterschiedliche Aufgaben. 

Erfolgreiche Integration bringt allen Vorteilen

Diese kleine Erfolgsgeschichte zeigt, wie es gelingen kann, Menschen mit Behinderung den Weg in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu öffnen. Auch wenn Beschäftigte außerhalb unserer Werkstatt arbeiten, bleiben sie Angestellte der Theo-Lorch-Werkstätten. Sie werden weiterhin von unserem Fachpersonal begleitet und von uns entlohnt und versichert. Die Kooperation zwischen Arbeitgeber und Werkstatt wird vertraglich geregelt.

Nicht nur für die Beschäftigten, sondern auch für den externen Betrieb ist das ein Gewinn. Der neue Arbeitgeber profitiert von hochmotivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Zusätzlich bereichert die Integration von Menschen mit Behinderung die Unternehmenskultur.

Sebastian Koch
Gruppenleiter Arbeitsbereich