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Neues Angebot und neuer Standort

Bei den Briten ist das Wetter ja immer ein beliebtes Thema, um mit Fremden ins Gespräch zu kommen. Beim Karlshöher Jahresfest am 07. Mai und beim Kinderstadtfest in Großbottwar, knapp eine Woche später, war das Wetter auch ein wesentlicher Faktor.

Um es gleich vorweg zu nehmen: beim Karlshöher Jahresfest gab das Wetter sehr viel Anlass für Gespräche, da es für Anfang Mai viel zu kalt und viel zu nass war. Dadurch waren auch die Besucherzahlen nicht ganz so hoch wie in den Vorjahren. Trotz allem darf man nicht meckern: für die Witterung waren immer noch erstaunlich viele Menschen unterwegs und besuchten die Stände.

Bei den Theo-Lorch-Werkstätten hat sich die Malerwerkstatt etwas Besonderes einfallen lassen und gleich drei Wände mitgebracht. An denen demonstrierten die Beschäftigten mit Gruppenleiter Carsten Hofferbert immer wieder spezielle Techniken [s. a. Bericht „Neue Technik“] und erklärten den Besuchern, was damit alles möglich ist. Die Besucher nahmen es gerne an und manch einer hatte sogar schon seine Grundrisse für detaillierte Fragen dabei. So fanden die Vorführungen und Beratungen trotz Regen viel Anklang und es ergaben sich nette Gespräche.

Keine Zeit

Zeit für Gespräche gab es beim Kinderstadtfest für die Standbesetzung der Theo-Lorch-Werkstätten fast nicht.

Aufgrund von Sanierungsmaßnahmen fand das Kinderstadtfest dieses Mal nicht im malerischen Ortskern von Großbottwar statt, sondern auf den Schulhöfen der Schule an der Linde und derWunnensteinschule.

Ob es am anderen Standort lag oder daran, dass endlich einmal wieder die Sonne herauskam: der Andrang war riesig und so konnten die Kollegen, die den Rolliparcours betreuten, einen neuen Rekord verzeichnen: über 400 Stempel wurden gemacht und ebenso viele Straßenmalkreiden, die es nach erfolgreicher Fahrt um die Pylonen als Belohnung gab, wurden herausgegeben. Dabei erhielt jedes Kind nur einmal den Stempel und die Kreide, auch wenn manche jungen Besucher gleich mehrmals auf die Strecke gingen. Manche ließen sich auch schieben, denn Rollstuhlfahren ist ganz schön anstrengend, wenn man ungeübt ist. Aber dafür waren ja auch die gut gelaunten Helfer da, so dass jeder auf seine Kosten kam, ob nun Selbstfahrer oder ‚Schieben-Lasser.‘

So gesehen war sowohl beim Karlshöher Jahresfest als auch beim Kinderstadtfest am Ende des Tages das Wetter gar nicht so wichtig.