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Qualität in Bewegung

Prozessoptimierung ist ein Thema, das bei den Theo-Lorch-Werkstätten in allen Bereichen großgeschrieben wird. Gerade auch in der Produktion. Im Arbeitsbereich werden Abläufe immer wieder auf den Prüfstand gestellt und wenn es etwas gibt, was man daran verbessern kann, dann wird das nach einer Machbarkeits-Prüfung umgesetzt. Selbst wenn dafür eine ganze Abteilung sich bewegen muss, so wie es jetzt in der Reha-Werkstatt geschehen ist.

Bereits seit einiger Zeit kaufen die Theo-Lorch-Werkstätten im Auftrag der Firma Bosch Rexroth Teile ein und führen auch die Qualitätsprüfung durch. Bislang war es so, dass die Teile, die für die Prüfung vorgesehen waren, unten im Lager aus den Lieferungen herausgesucht wurden, dann nach oben in die Gruppe gebracht wurden und nach der Prüfung wieder zurück ins Lager. Also gab es bei jeder Prüfung lange Transportwege. Damit diese Wege nicht mehr anfallen, wurde jetzt direkt neben dem Lager die Qualitätssicherung eingerichtet und die Beschäftigten sind mit allen Gerätschaften dorthin umgezogen. Damit können die Beschäftigten sich jetzt die zu prüfende Ware direkt an den speziellen Lagerplätzen abholen und haben so deutlich kürzere Wege und wesentlich weniger Aufwand.

Seit dem Umzug kommt auch der neue 3D-Messarm voll zum Einsatz [s. Bericht „Neuer Auftrag I“ im Infobrief Mai 2017], der nun noch größere Prüfmöglichkeiten bietet: Bisher konnten nur 3 Kriterien in Sichtprüfung getestet werden. Mit dem neuen Gerät sind auch Messungen möglich, die die Ebenheit von Flächen überprüfen. Der Messarm wurde extra für den Großauftrag von Bosch Rexroth beschafft und ein Mitarbeiter des Herstellers kam zu den Theo-Lorch-Werkstätten in die Reha-Werkstatt, um die Beschäftigten alle mit den Funktionen des neuen Gerätes vertraut zu machen. „Die Schulung fanden alle Teilnehmer sehr spannend und die Resonanz auf das neue Gerät ist sehr positiv, da es sich dabei auch um eine anspruchsvolle Tätigkeit handelt,“ bestätigt Ralf Gröchtemeier, Fertigungsleiter des Standorts Reha-Werkstatt, auf Nachfrage.

Damit wurden in einem weiteren Bereich die Abläufe verbessert. Das bedeutet aber nicht, dass sich die Theo-Lorch-Werkstätten jetzt zurücklehnen und darauf ausruhen. Der kontinuierliche Verbesserungsprozess ist nie wirklich abgeschlossen und deshalb bleiben wir auch in Zukunft in Bewegung, wenn wir es dadurch besser machen können.