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Umbau an – fast – allen Standorten

Im vergangenen Jahr haben wir immer wieder über den Abbau der CNC-Maschinen und die geplanten Baumaßnahmen an den Standorten Bietigheim. Reha-Werkstatt und Ludwigsburg berichtet. Inzwischen hat sich einiges getan auch wenn man es vielleicht nicht immer gesehen hat.


Am Standort Bietigheim waren die Baumaßnahmen bislang am unauffälligsten: Im Untergeschoss wurde die Be- und Entlüftungsanlage für die Verwaltung saniert, so dass in Zukunft das Raumklima sich in diesem Bereich deutlich verbessern wird. Diese Maßnahme ist inzwischen abgeschlossen und gleich ging es deutlich offensichtlich weiter: die Überdachung an der Terrasse vor dem Speisesaal wurde abgerissen und wird nun neugestaltet. Im gleichen Zug wird die Laderampe an der Gruppe 135 abgerissen, die so nicht mehr benötig wird. Der größere Teil an Umbaumaßnahmen wird – wie berichtet – in 2019 stattfinden, da wird es dann wahrscheinlich auch mehr Beeinträchtigungen geben.



Die Reha-Werkstatt ist bereits weiter

Allerdings musste da zumindest nichts abgerissen werden. Die Abschaffung der CNC-Maschinen wurde in der Reha von Anfang an durchaus positiv bewertet. „An den CNC-Maschinen gab es immer nur für wenige Menschen Arbeit,“ erinnert sich Erhard Stahl, Pädagogischer Standortleiter der Reha-Werkstatt. „Als die Maschinen weg waren haben wir erst gesehen, wie viel Fläche das ist,“ fährt Stahl fort. „Diese Fläche wollten wir den Menschen zurückgeben,“ ergänzt er noch. Eine Arbeitsgruppe bestehend aus dem Pädagogischen Standortleiter, den Gruppenleitern Sabine Murke und Thomas Emerling, den Sozialdiensten Sabine Hamhaber und Silvia Ridiger sowie Fabio Ciocchetti als Vertreter des Werkstattrats, hat sich mit der Neu-Konzeption der Räume auseinandergesetzt. Wichtig war zunächst die Fragen zu klären „Was machen wir da?“, „Was hat es mit den Beschäftigten zu tun?“ und „Wie soll es aussehen?“

Farbe spielen im Alltag eine große Rolle

Gerade die Farbauswahl wurde intensiv mit den Beschäftigten diskutiert, die sich am Ende für softe und ruhige Farbtöne wie Pistaziengrün, Vanillegelb und Lavendelblau entschieden haben. Die Farben dienen zur Abgrenzung der einzelnen Bereiche und wirken freundlich und hell. Man kann sich gut vorstellen, wie es am Ende aussehen soll. Momentan ist es noch ein wenig leer und es sieht aus wie überall, wenn ein Umzug ansteht: gepackte Kartons stehen herum und die Räume warten noch darauf, dass alles wieder seinen Platz findet. Trotzdem kann man jetzt bereits erkennen, dass die Farben den Räumen eine neue und wohltuende Atmosphäre geben. Ein Übriges tut der neue Estrich, in dem man sich spiegeln kann. Nur die Beleuchtung fehlt noch und das eine oder andere Möbelstück muss noch umziehen.



Freie Fläche auch in Ludwigsburg

Ein neues Konzept soll auch der Standort Ludwigsburg erhalten. Die Situation war ähnlich: durch den Verkauf der CNC-Maschinen wurde viel Fläche frei. Diese soll in Zukunft für eine Arbeitsgruppe mit erweitertem Begleitangebot genutzt werden. Das Angebot richtet sich an Personen, für die der geregelte Arbeitsablauf im Arbeitsbereich aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr machbar ist und die einen erhöhten Unterstützungsbedarf haben. Im Gegensatz zur Reha-Werkstatt befindet sich die neue Gruppe noch in der Bauphase.

Allerdings stehen die Arbeiten kurz vor dem Abschluss. Der Estrich ist bereits gegossen und auch hier soll es ein geeignetes Farbkonzept geben. Dass Farbkonzepte eine wichtige Unterstützung sind, kann man bereits im Förder- und Betreuungsbereich am Standort Ludwigsburg sehen. Für die unterschiedlichen Bereiche gibt es verschiedene Farben, so dass sich die Betreuten leichter orientieren können. Die weichen Farben wirken sich aber auch auf das Wohlbefinden aus, wie Jochen Spahr, Pädagogische Gesamtleitung im Interview erklärt hat.

Im nächsten Infobrief werden wir noch einmal ausführlich über die neuen Konzepte an den Standorten Reha und Ludwigsburg berichten. Auch über die Baufortschritte in Bietigheim halten wir Sie auf dem Laufenden.