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28.09.2025

“Ich hab alles gern gemacht”

Eine große Schüssel mit Nudelsalat steht auf einem Tisch. Links daneben sieht man noch einen Brotkorb.

Die Verpflegung

In großen Schüsseln steht Nudelsalat bereit.
Die Würstchen sind heiß gemacht und die ersten Gäste haben schon an den Biertischen Platz genommen.
Im Innenhof am Standort Ludwigsburg herrscht reges Treiben.

 

Mittendrin die Hauptperson, genüsslich ein Würstchen verzehrend und die Ruhe selbst: Helmut Dörlich.

Sein letzter Arbeitstag ist angebrochen. Nach sage und schreibe 49 Arbeitsjahren haben es sich die Kolleginnen und Kollegen aus seiner Gruppe nicht nehmen lassen, ein Abschiedsfest für ihn zu organisieren.

Helmut Dörlich erhält zum Abschied ein Geschenk.

Überreichung Geschenk

Die Gruppenleiterinnen Nicole Hepperle (rechts)
und Melanie Süßmann (links) überreichen ein
kleines Abschiedsgeschenk für den Ruhestand: Unter anderem
etwas Schokolade, um den Übergang zu versüßen.

 

Viele Neuerungen im Laufe der Jahre

Im Gespräch erzählt Helmut dann von seinen Anfängen im Jahr 1976. Da waren die Theo-Lorch-Werkstätten gerade einmal 7 Jahre alt. Damals gab es noch keinen der heute fünf Standorte und die Arbeitsplätze waren zum Teil noch in den Räumen der Karlshöhe oder in kleinen Einheiten über das gesamte Stadtgebiet von Ludwigsburg verteilt. So hat Helmut Dörlich im Laufe seines Arbeitslebens die Neueröffnung aller Standorte von Bietigheim und Reha-Werkstatt über Ludwigsburg und Großbottwar bis hin zum jüngsten Standort in Bönnigheim erlebt. Auch die zwei großen Jubiläumsfeiern 2009 (40 Jahre) und 2019 (50 Jahre) auf dem Marktplatz in Ludwigsburg hat er mitgemacht. Gearbeitet hat er aber hauptsächlich in der Gruppe 233 am Standort Ludwigsburg. Ab 1996 hat er dort Montagearbeiten übernommen.

Die viele Aufmerksamkeit scheint dem ruhigen Mann etwas unangenehm zu sein. Bei der Frage nach seinen Plänen für die Rente fängt er aber an zu strahlen: “Erst einmal ausschlafen.” Ansonsten will er zunächst alles auf sich zukommen lassen. Bevor er wieder zurück zu seiner Feier mit den Kolleginnen und Kollegen aus der 233 geht, verrät er aber noch auf die Frage, welche Arbeit er denn am liebsten gemacht hätte: “Ich hab eigentlich alles gern gemacht”–

Helmut Dörlich freut sich auf den Ruhestand

Der Neu-Rentner

Wer das nach 49 Jahren so überzeugt sagen kann, ist wirklich ein glücklicher Mensch und so sieht Helmut Dörlich auch an seinem letzten Arbeitstag aus.

Die Theo-Lorch-Werkstätten sagen Danke für die unermüdliche Arbeit und wünschen dem Ruheständler alles Gute für die Zukunft. Vielleicht sehen wir uns ja bei der einen oder anderen Veranstaltung einmal wieder.